EU-Zollreform: DHL klärt auf – keine Pakete blockiert
Seit Juli gelten strengere EU-Zollvorschriften. DHL dementiert Lieferstopps, warnt aber vor höheren Anforderungen. Die 150-Euro-Grenze fällt weg – das trifft Billigplattformen wie Temu und Shein.
Die neuen europäischen Zollbestimmungen vom 1. Juli sorgen für Verunsicherung bei Verbrauchern. Das Paketunternehmen DHL beeilte sich zu klarstellen: Ein grundsätzliches Importverbot für Waren aus Fernost wird es nicht geben.
Allerdings verschärft sich die Situation erheblich. Besonders die Abschaffung der bisherigen 150-Euro-Freigrenze verändert die Marktdynamik. Pakete unter dieser Summe wurden bislang ohne Zollgebühren abgefertigt – diese Regelung ist nun Geschichte.
Das hat direkte Konsequenzen für beliebte Online-Plattformen wie Temu und Shein: Ihre günstigen Produkte werden für europäische Kunden teurer. Durch die neuen Zollabgaben sinkt der Preisvorteil, den diese Anbieter bislang hatten. Andere Versanddienstleister müssen sich auf umfangreiche zusätzliche Dokumentation und Abfertigungsschritte einstellen.